Fachärzte

Dr. med. Berthold Padberg                     Kooperationspartner der Uniklinik Köln

Dr. med. Dipl. -Chem. Gisela Padberg

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Aktinische Keratosen

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Sonne ist gut für  das Wohlbefinden und für den Vitaminstoffwechsel, hat aber leider auch ihre Schattenseiten. Sonnenstrahlen können unsere Haut  schädigen: als akute Reaktion auf eine zu intensive Sonneneinstrahlung kennt jeder den Sonnenbrand; als chronische Folge  häufiger Sonnenbrände oder einer jahrelangen Sonneneinwirkung entstehen sog. solare (aktinische) Keratosen. Dies sind raue schuppende Bereiche auf der Haut, die trotz Eincremens nicht abheilen.

Sie finden sich häufig auf dem Nasenrücken, auf Wangen, Stirn, Glatze, Ohren, Lippen, Schultern oder Handrücken und treten einzeln oder in großer Anzahl auf.

Je heller der Hauttyp ist, umso empfindlicher reagiert die Haut auf UV-Strahlen. Personen, die sich viel im Freien aufhalten, sind stärker gefährdet. Auch der Aufenthalt in Ländern mit überdurchschnittlicher Sonneneinstrahlung erhöht die Gefahr schwerer Lichtschäden.

Da es sich bei den aktinischen Keratosen um Vorstufen des weißen Hautkrebses handelt, sollte in jedem Fall eine Behandlung rechtzeitig durchgeführt werden.

 

Es gibt eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten, die wir Ihnen kurz erläutern möchten:

 

  • Kürettage:  Entfernung der geschädigten Areale in örtlicher Betäubung mit einem scharfen ringförmigen Instrument.  
  • Kryotherapie: Einsprühen mit flüssigem Stickstoff und Zerstörung des kranken Gewebes  durch Kälte, ggf. mehrfache   Wiederholung. Diese Methode eignet sich nur bei einzelnen isolierten Herden. Anschließend ist die Haut gerötet, verschorft und heilt nach etwa 2 Wochen mit leichter Narbenbildung ab. 
  • Elektrokaustik: hierbei wird das Gewebe in örtlicher Betäubung durch Hitze zerstört. Abheilung wie bei Kryotherapie nach ca. 2 Wochen mit möglicher Narbenbildung. 
  • Chemical Peeling: hier wird eine Gewebezerstörung durch ätzende Substanzen erreicht. Nebenwirkung: Schmerzen, Narbenbildung.
     
  • Creme-Therapie: eine Creme, die die körpereigene Abwehr anregt, wird mehrere Wochen lang 1x täglich auf die erkrankten Areale aufgetragen. Hierbei kommt es zu teilweise unschönen Entzündungserscheinungen mit Rötungen, Schwellungen und Krustenbildungen. Diese Reaktionen sind aber als positives Zeichen für das Anschlagen der Therapie zu sehen. Vorteil: es bleiben kaum Narben zurück. Nachteil: keine Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen . 
  • Photodynamische Therapie: einmaliges Auftragen einer lichtsensibilisierenden Creme auf die Hautareale, anschließend 3 Stunden lichtdichter Verband, danach eine 15-30 minütige Belichtung mit speziellem Rotlicht.  Hiernach kommt es zu einer sonnenbrandähnlichen Reaktion mit Zerstörung nur der bösartigen Zellen. Nach leichter Schuppung und Rötung der Haut (ca. 3-5 Tage) kommt es zur Abheilung ohne Narbenbildung! Diese Behandlung wird nur von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet (Kosten auf Anfrage). Es können problemlos große Areale wie z.B.  Stirn oder Glatze in einer Sitzung behandelt werden.

 

Sollten sie keine weiteren Fragen haben, vereinbaren Sie bitte einen Behandlungstermin.

 

Ihr Praxisteam Dr. Padberg

 

 

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