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Dr. med. Berthold Padberg                     Kooperationspartner der Uniklinik Köln

Dr. med. Dipl. -Chem. Gisela Padberg

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Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin

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Die Injektion von Botulinumtoxin in die Muskulatur der Stirn, Nasenwurzel oder der seitlichen SchlĂ€fen fĂŒhrt zu einer GlĂ€ttung Ă€sthetisch störender Hautfalten, die fĂŒr mehrere Monate anhĂ€lt. Die mimische Faltenbildung ist genetisch bedingt und wird durch eine ĂŒberaktive Muskulatur verursacht, die unterhalb der sogenannten „FĂ€ltchenhaut“ liegt. Bei der Injektion von Botulinumtoxin handelt es sich um eine seit Jahren erprobte und nebenwirkungsarme Methode, die wir Ihnen als medizinische Wunschleistung anbieten.

 

   Wie wirkt Botulinumtoxin gegen Falten?

Botulinumtoxin ist ein natĂŒrlich vorkommendes Bakterieneiweiß. Wird es in den Muskel gespritzt, blockiert es dort gezielt die Nervenimpulse, so daß der entsprechende Muskel nicht mehr wie gewohnt angespannt werden kann. Andere Nervenfunktionen, wie das FĂŒhlen oder Tasten durch die Haut, werden dadurch nicht beeinflußt.

Botulinumtoxin wird seit Jahren als zugelassenes Medikament bei Menschen zur Entspannung von Muskelverkrampfungen im Bereich der Augen und der Stirn (Lidkrampf) eingesetzt. Die Anwendung bei mimisch bedingten Falten erfolgt bisher außerhalb der medizinischen Indikation (sog. Behandlungsversuch). Sie dient ausschließlich der kosmetischen Korrektur dieser Falten. Durch die gezielte Hemmung bestimmter Gesichtsmuskeln, hauptsĂ€chlich im Stirnbereich (Querfalten), zwischen den Augenbrauen (Zornesfalten) und seitlich der Augen (tiefe KrĂ€henfĂŒĂŸe) kann dort ein Verstreichen der Faltenbildung erzielt werden. Die Wirkung tritt innerhalb von drei bis fĂŒnf Tagen ein und hĂ€lt in der Regel etwa vier bis sechs Monate an, so daß fĂŒr einen nachhaltigen Effekt in der Regel Wiederholungsbehandlungen erforderlich sind. Entscheidend ist, dass die Muskulatur nicht dauerhaft gelĂ€hmt wird, sondern fĂŒr eine begrenzte Zeit ihre AktivitĂ€t gemildert wird.

 

   Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Wie bei jeder anderen Einspritzung in die Haut kann es in seltenen FĂ€llen auch zu einer Hautreizung oder -infektion, einer leichten Schwellung oder einem kleinen Bluterguß kommen. Deshalb sollte mindestens eine Woche vor der Behandlung weder Aspirin (AcetylsalicylsĂ€ure) noch irgendein anderes blutverdĂŒnnendes Medikament eingenommen werden. Bei ungleichmĂ€ĂŸiger Wirkung kann vorĂŒbergehend ein unebenmĂ€ĂŸiger (asymmetrischer) Gesichtsausdruck entstehen, so daß eine Korrektur, d.h. ein Nachspritzen des Medikaments innerhalb der nĂ€chsten Tage, erforderlich sein könnte. Bei ausgeprĂ€gter Wirkung im Augenbrauenbereich kann es zu einer vorĂŒbergehenden Absenkung des Oberlides kommen. In seltenen FĂ€llen wurde nach der Injektion von Botulinumtoxin von MĂŒdigkeit, Kopfschmerzen, Mundtrockenheit und allgemeinem KrankheitsgefĂŒhl berichtet. SĂ€mtliche Nebenwirkungen sind nach heutigem Wissensstand vorĂŒbergehend.

 

 

   Welche Personen sind fĂŒr eine Behandlung mit Botulinumtoxin nicht geeignet?

Botulinumtoxin darf nicht bei Personen gespritzt werden, bei denen ein Nerven- oder Muskelleiden (z.B. Myasthenia gravis) bekannt ist oder eine Schwangerschaft vorliegt.

 

   Was ist nach einer Behandlung mit Botulinumtoxin zu beachten?

 

Die Wirkung von Botulinumtoxin kann durch die Einnahme bestimmter Medikamente abgeschwĂ€cht oder vollstĂ€ndig aufgehoben werden. Zu diesen Substanzen gehören u.a. Vitamin C und verschiedene Antibiotika. Nach der Injektion von Botulinumtoxin sollten Sie das Tragen schwerer Lasten und Fingerkontakte an den Injektionsstellen fĂŒr zehn bis zwölf Stunden unterlassen und fĂŒr drei bis fĂŒnf Tage alle Maßnahmen, die zu einer erhöhten Durchblutung der Muskulatur fĂŒhren können (z.B. Saunieren, UV-Bestrahlung durch Sonne oder Solarium) soweit als möglich meiden. Es wird empfohlen, die behandelte Gesichtsmuskulatur fĂŒr einige Stunden wiederholt und hĂ€ufig zu gebrauchen ( z. B. die Stirn runzeln), damit sich das injizierte Botulinumtoxin gleichzeitig im Muskel verteilt.

Die Wirkung der Behandlung tritt erst drei bis fĂŒnf Tage nach der Injektion ein und hĂ€lt fĂŒr drei bis sechs Monate an. In wenigen FĂ€llen (4 bis 6 %) kann die Wirkung ganz ausbleiben.

 

Wir beraten Sie gerne!

 

 

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