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Dr. med. Berthold Padberg                     Kooperationspartner der Uniklinik Köln

Dr. med. Dipl. -Chem. Gisela Padberg

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Photodynamische Therapie  (PDT)

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Die Photodynamische Therapie (PDT) stellt eine neuartige Methode zur Behandlung von Basalzellkarzinomen und aktinischen Keratosen der Haut dar, die zu hervorragenden kosmetischen Ergebnissen ohne Ausbildung von Narben fĂŒhrt.

 

   Welche HautverĂ€nderungen lassen sich mit der Photodynamischen Therapie
   erfolgreich behandeln?

Die Wirksamkeit der PDT ist zur Zeit fĂŒr die Beseitigung flacher Basalzellkarzinome und aktinischer Keratosen wissenschaftlich belegt. Aktinische Keratosen sind FrĂŒhformen des weißen Hautkrebses in Form umschriebener Hornschwielen, die durch chronische Lichteinstrahlung verursacht werden und ĂŒberwiegend im Gesicht und an den HandrĂŒcken zu finden sind. Das Basalzellkarzinom (Basaliom) stellt die hĂ€ufigste Krebsart der Haut dar; es wird als semimaligne (semi = halb, maligne =  bösartig) bezeichnet, weil es zwar gewebezerstörend wĂ€chst, aber keine Töchterge-schwĂŒlste (Metastasen) ausbildet. Sowohl das Basalzellkarzinom als auch die aktinische Keratose bedĂŒrfen einer wirksamen Behandlung.

 

   Wie funktioniert die Photodynamische Therapie?

Bei Basalzellkarzinomen oder Aktinischen Keratosen, die mit einer dickeren Kruste bedeckt sind, muß vor der Behandlung eine Abweichung der Kruste mit einer Fettsalbe oder eine Abschabung (KĂŒrretage) erfolgen. Die zu beseitigende HautverĂ€nderung wird mit einer Salbe behandelt, die fĂŒr circa 4 Stunden einwirken soll. Die Salbe enthĂ€lt einen Photosensibilisator, der von den Tumorzellen gespeichert wird. Anschließend erfolgt eine Bestrahlung der Haut fĂŒr circa 20 Minuten mit einer Speziallampe, die Licht im Spektralbereich des grĂŒnen oder roten Lichtes abstrahlt. Die vorbehandelten Tumorzellen werden durch das Licht selektiv zerstört, wĂ€hrend die unbehandelte Haut keinerlei Reaktion zeigt. Die mit der PDT behandelten aktinischen Keratosen und Basalzellkarzinome heilen innerhalb weniger Wochen ohne sichtbare Narbenbildung ab.

 

   Welche Vorteile bietet die Photodynamische Therapie gegenĂŒber anderen Methoden?

Bisher werden Basalzellkarzinome meist operativ entfernt. Aktinische Keratosen werden mit FlĂŒssigstickstoff vereist, in örtlicher BetĂ€ubung kĂŒrretiert oder mit SĂ€uren behandelt. Die PDT ist eine nicht operative und nicht invasive Behandlungsmethode, die hervorragende Ă€sthetische Ergebnisse liefert. Außerdem lĂ€ĂŸt sich mit einer der PDT Ă€hnlichen Methodik (Photodynamische Diagnostik = PDD) die exakte Breitenausdehnung von Basalzellkarzinomen bestimmen, so daß die behandelten Tumoren vollstĂ€ndig entfernt werden können.

 

   Welche Nebenwirkungen oder Nachteile kann die PDT haben?

WĂ€hrend der Bestrahlung kann es im Bereich der vorbehandelten Hautareale zu Brennen und Stechen kommen. In den darauffolgenden Tagen können die behandelten Herde nĂ€ssen und Krusten ausbilden. FĂŒr mehrere Wochen kann sich eine deutliche Rötung zeigen. In 5 bis 10 % der FĂ€lle lĂ€ĂŸt sich mit der PDT der behandelte Tumor in einer Sitzung nicht vollstĂ€ndig entfernen, so dass eine Wiederholung der Behandlung notwendig ist.

 

   Was ist nach der DurchfĂŒhrung der Photodynamischen Therapie zu beachten?

Sie sollten im Anschluß an die PDT sicherheitshalber fĂŒr 24 Stunden nicht in die Sonne gehen. Bei der Behandlung von Hautarealen am Kopf sollten Sie einen Hut oder eine vergleichbare Kopfbedeckung fĂŒr die gesamte Therapiephase von circa zwei Wochen tragen. Im Gesicht empfiehlt sich die Verwendung von Sunblockern, d.h. von Lichtschutzcremes mit einem sehr hohen Lichtschutzfaktor.

 

   Wie teuer ist die DurchfĂŒhrung der Photodynamischen Therapie?

Die PDT gehört bisher nicht zum Leistungsspektrum der gesetzlichen Krankenkassen. Wir bieten Ihnen diese innovative Behandlungsmethode als medizinische Wunschleistung im Rahmen der GebĂŒhrenordnung fĂŒr Ärzte (GOÄ) an.

 

 

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